Viele Unternehmen haben Workflow-Systeme implementiert, aber diese sind oft starr. Wenn ein Sonderfall auftritt, bricht der automatisierte Ablauf zusammen, und jemand muss manuell eingreifen. Das passiert häufiger als gedacht.
Klassische Workflow-Automation basiert auf festen Regeln. Wenn A passiert, dann mache B. KI-basierte Systeme können Kontext verstehen und Entscheidungen treffen. Sie erkennen, ob eine Rechnung plausibel ist, ob ein Kundenanliegen dringend ist, oder ob ein Dokument vollständig ist.
Beispiel aus der Buchhaltung: Ein traditionelles System leitet eingehende Rechnungen automatisch zur Zahlung weiter, wenn bestimmte Felder ausgefüllt sind. Ein KI-System prüft zusätzlich, ob die Beträge im üblichen Rahmen liegen, ob der Lieferant bekannt ist, und ob die Leistung bereits erbracht wurde. Abweichungen werden markiert, Standardfälle laufen komplett automatisch durch.
Wir starten mit Ihren bestehenden Workflow-Systemen. Die meisten Unternehmen nutzen Tools wie Jira, Monday, Asana oder eigene Lösungen. Diese Systeme bleiben, wir erweitern sie nur um intelligente Komponenten.
Zuerst analysieren wir, wo in Ihren Workflows menschliche Entscheidungen getroffen werden. Dann kategorisieren wir diese Entscheidungen: Welche basieren auf klaren Kriterien? Welche erfordern Erfahrung und Kontext? Die erste Kategorie lässt sich oft gut automatisieren.
Wir bauen KI-Module, die sich als zusätzliche Verarbeitungsschritte in Ihre Workflows einfügen. Ein Modul könnte eingehende E-Mails klassifizieren, ein anderes Dokumente auf Vollständigkeit prüfen, ein drittes Prioritäten basierend auf verschiedenen Faktoren setzen.
Die Module kommunizieren über Standard-APIs mit Ihren Systemen. Sie sehen in Ihrem Workflow-Tool einen zusätzlichen Schritt, der automatisch abgearbeitet wird. Wenn das KI-System unsicher ist, eskaliert es den Vorgang an einen Menschen.
Das System lernt kontinuierlich. Wenn ein Mitarbeiter eine Entscheidung des KI-Systems korrigiert, fließt das in zukünftige Bewertungen ein. Nach einigen Monaten steigt die Genauigkeit deutlich.
Nicht alle Workflows eignen sich gleich gut. Prozesse mit vielen Sonderfällen und komplexen Abwägungen bleiben teilweise manuell. Aber repetitive Entscheidungen mit klaren Mustern lassen sich meist zu 70 Prozent oder mehr automatisieren.
Die Implementierung dauert zwischen 10 und 14 Wochen, abhängig von der Anzahl der Workflows und der Komplexität Ihrer Systeme.
Alle entwickelten Modelle und Integrationen gehören Ihnen. Voller Zugriff auf den Source-Code und alle Konfigurationen. Ihr IT-Team kann das System selbstständig warten und erweitern.